Der neue Radweg entlang der Landesstraße 96 zwischen Amtsweg und Forstweg steht kurz vor der Fertigstellung. Bei einer Baustellenbesichtigung haben sich Vertreter der CDU/FDP-Gruppe ein aktuelles Bild vom Stand der Arbeiten gemacht. Das Projekt verbessert die Sicherheit spürbar und schließt eine lange bekannte Lücke im Radwegenetz von Hagen a.T.W.
Der betroffene Abschnitt ist Teil der nationalen Radroute Pilgerroute D7 von Flensburg nach Aachen. Bislang mussten Radfahrende hier die Fahrbahn nutzen. Die Strecke ist eng, kurvig und weist eine Steigung auf. Das führte zu einer angespannten Verkehrssituation und zu einem erhöhten Risiko für alle Beteiligten. Mit dem neuen Radweg ändert sich das grundlegend.
Der Radweg entsteht auf einer Länge von rund 320 Metern in bituminöser Bauweise und wird als kombinierter Geh- und Radweg geführt. Eine bauliche Trennung zur Fahrbahn sorgt für klare Verhältnisse. Ein Trennstreifen in Form einer Pflasterrinne sowie Leitpfosten entlang der Straße schaffen zusätzlichen Abstand zum motorisierten Verkehr und erhöhen die Sicherheit.
Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei rund 570.000 Euro. Etwa 428.000 Euro davon stammen aus Fördermitteln des Landes. Die hohe Förderquote entlastet den Gemeindehaushalt deutlich und zeigt, wie wichtig eine vorausschauende Planung und klare politische Zielsetzung sind.
Der Neubau geht auf einen Antrag der CDU/FDP-Gruppe im Gemeinderat zurück. Mit der Umsetzung wird ein zentrales Anliegen erreicht, nämlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr und eine verlässliche Infrastruktur für den Radverkehr. Das Projekt zeigt, dass konkrete Verbesserungen vor Ort möglich sind, wenn politische Entscheidungen konsequent verfolgt und umgesetzt werden.
