Aktuelles aus Hagen a.T.W.

Grünkohl Goes Europe!

Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Hagen a.T.W. hat am Freitag, 23.02.2024 zur traditionellen „Hagener Mahlzeit“ mit leckerem Grünkohl eingeladen. Im Jahr der Europawahl stand die Veranstaltung unter dem Motto „Grünkohl Goes Europe!“ – so war unser Europaabgeordeter Jens Gieseke der Hautredner des Abends und gab eindrücklich zu verstehen, warum es ein…
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Millioneninvestition in Gellenbeck – Kita Goldbachtal entsteht

Wir sind begeistert, euch mitteilen zu können, dass die neue Kindertagesstätte Goldbachtal gerade im Ortsteil Gellenbeck entsteht! Mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro ist dieses Projekt eines der bedeutendsten in der jüngeren Geschichte unserer Gemeinde Hagen a.T.W. Wir sind fest davon überzeugt, dass dies eine hervorragende Investition ist,…
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Haushaltsberatung für unsere Zukunft

Mit der Haushaltsklausur sind wir ins neue kommunalpolitische Jahr 2024 gestartet. Unsere Kämmerin Pamela Westerbusch nahm sich ausführlich Zeit, uns den mehr als 30 Millionen Euro umfassenden Haushaltsplan zu erläutern! An einigen Stellen zeigte sich, dass das Haushaltschaos der Ampel-Koalition in Berlin auch Auswirkungen auf Hagen hat, da fest eingeplante…
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Herzlich Willkommen

Liebe Hagenerinnen und Hagener, liebe Gäste auf der Homepage der Hagener CDU,

Herzlich willkommen auf der Internetseite des CDU-Gemeindeverbandes Hagen a.T.W. – Wir freuen uns, Ihnen auf dieser Plattform stets die neusten Informationen christ-demokratischer Politik in unserer Gemeinde zukommen zu lassen. Ob Ratsfraktion oder Partei – auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich über aktuelle kommunalpolitische Diskussionen und die Standpunkte der Hagener CDU zu informieren und mit uns in einen Dialog zu treten – ehrlich, verlässlich, bürgernah. Sprechen Sie uns an!

Ihr
Rainer Summe
(1. Vorsitzender)

 

Typisch Hagen

Wir finden, dass es kaum einen schöneren Ort zum Leben und Arbeiten gibt als Hagen am Teutoburger Wald – tolle Landschaft, nette Menschen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl, mit dem frische Ideen schnell umgesetzt werden. Damit das auch so bleibt, gibt es uns von der Hagener CDU. Wir gestalten seit vielen Jahren gemeinsam unseren Heimatort und sorgen dafür, dass auch zukünftige Generationen hier gern zur Schule gehen, einen Ausbildungsplatz finden, ihre Freizeit genießen, eine Familie gründen und ein glückliches Leben leben können. Dabei freuen wir uns immer über neue Gesichter, die mitmachen wollen. Ob in der Ratsfraktion oder der Partei – engagierte Bürgerinnen und Bürger sind uns hochwillkommen. Wir freuen uns auf Sie – und Ihre Anregungen!

Christlich Demokratische Union Deutschlands

Ein Land, das sicher und frei ist

Grundsatzprogramm-Konferenz 1: Mainz Die Weichen sind gestellt, es ist so weit. Die CDU startet ihre Grundsätzlich-CDU-Tour quer durch ganz Deutschland. Denn es gibt einen Entwurf zum neuen Grundsatzprogramm, das gemeinsam mit den Mitgliedern diskutiert wird. Los geht es in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. 1000 Gäste haben die Chance genutzt, mit dem CDU-Chef Friedrich Merz und dem Leiter des neuen Grundsatzprogramms, Carsten Linnemann, ebendieses zu diskutieren. In Mainz geht es darum, wie die CDU dieses Land sicher durch die Zukunft führen kann. Gerade in stürmischen Zeiten, wie sie aktuell vorherrschen, braucht es Zuversicht. Denn soziale Sicherheit, eine starke Gemeinschaft, ökonomische Sicherheit und ein funktionierendes Europa kann es nur mit Zuversicht geben. Die CDU ist bereit, diese Potenziale Deutschlands wiederzuerwecken. Mit Mut, Entschlossenheit und Zuversicht hat sich die CDU auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit der Gesellschaft in eine bessere Zukunft zu gehen. Unter dem Vorsitz von Friedrich Merz hat sich die CDU modernisiert und ist bereit Führung zu übernehmen. Start in Mainz – „die CDU ist wieder da“ An diesem Abend in Mainz beginnt die Zukunft mit dem CDU-Landeschef Christian Baldauf. Ihm ist die Freude anzusehen, dass der Auftakt der Grundsätzlich CDU-Deutschlandtour in Rheinland-Pfalz beginnt. Im Gespräch mit der stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp verrät er den Gästen seinen Eindruck des neuen Leitlinienentwurfs ‘In Freiheit leben’: „Aktuell ist die Freiheit so dringend notwendig. Es war ein Genuss, es zu lesen.“ Welcher Punkt Baldauf am besten gefallen hat? Keine Frage, aktuell herrscht große Verunsicherung statt einer Zielorientierung. „Einen Stillstand, den brauchen wir nicht.” Als Vater von zwei Kindern unterstützt er sehr deutlich den Leitlinienansatz der Bildungspolitik: „Für uns ist essenziell, dass Kinder, die in die Schule kommen, die deutsche Sprache sprechen können.“ Und er ist „fest überzeugt, dass Technologieoffenheit das Wichtigste ist”. Für Baldauf zeigt dieses neue Grundsatzprogramm ganz offensichtlich, „dass wir wieder da sind. Die alte Stärke der CDU kommt wieder hoch.“ Grundsätzlich CDU! Politik mit den Menschen – nicht gegen sie! Eine starke CDU funktioniert natürlich nur mit den Menschen. Im Falle des Abends in Mainz mit den Gästen, die sich in der Rheingoldhalle zusammengefunden haben. 1000 Gäste in Diskussion mit den Leitern der verschiedenen Themenschwerpunkte dieses neuen Grundsatzprogramms? Kein Problem! Hier kann jeder klar und deutlich sagen, was wirklich zählt, um mit Zuversicht in die Zukunft zu gehen. Es geht um Bildung, Wirtschaft, Freiheit und Zusammenhalt. Schnell wird allen bewusst, wie stark diese Umstände sich gegenseitig bedingen. Auch Sicherheit war ein Aspekt, der besprochen werden wollte. Ein Gast stand auf mit dem Anliegen, dass er sich mehr Vertrauen in die Polizei wünscht. Diese wird immer gehemmter, weil sie ständig in der Kritik steht. Als Gerichtsvollzieher weiß er, wie wichtig die Polizei für seine Arbeit ist. Im Umgang mit Staatsleugnern und Reichsbürgern ist er dringend auf deren Unterstützung angewiesen. Die CDU-Politikerin Ines Claus sichert ihm vollkommene Unterstützung zu. „Eine Hand, die hilft, schlägt man nicht.“ Unter großem Applaus stellt sie klar, dass es „keine Entschuldigung gibt, sich mit der Polizei anzulegen. Die Polizei braucht mehr Respekt und Wertschätzung, denn Sicherheit ist die Voraussetzung für Freiheit.“ Grundsätzlich CDU: Das neue Grundsatzprogramm In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen – so lautet auch der Titel des neuen Grundsatzprogramms. Wer einen Blick in die Historie der CDU und ihrer Grundsatzprogramme wirft, wird schnell wissen, es ist mittlerweile die vierte Neuauflage. Nicht so kurz und schnell ist die Antwort auf die Frage, warum braucht es das jetzt? Und was steht hinter diesem neuen Titel? Generalsekretär Linnemann bringt es auf den Punkt - kurz und knapp: Es geht um das Grundsätzliche! Als Verantwortlicher des neuen Grundsatzprogramms weiß er: 2021 war es dringend an der Zeit, sich in der Partei wieder mit den grundsätzlichen Fragen auseinanderzusetzen. Die Welt hat sich gegenüber 2007, der Zeit des letzten Grundsatzprogramms, grundlegend verändert. Was heißt es eigentlich in dieser Dekade, christlich, liberal und konservative Politik zu vertreten? Wie wird diese umgesetzt? Es war höchste Zeit für eine detailgenaue Analyse. So konnte ein Überblick entstehen, wo die Herausforderungen der Gegenwart liegen und wie diesen begegnet wird. Leitbild für dieses neue Grundsatzprogramm ist nach wie vor das christliche Menschenbild: Ein lebenswertes Leben in ist ein Leben in Freiheit! Grundsätzlich CDU: Den Herausforderungen begegnen Nicht nur in der CDU wurde analysiert, was geändert werden muss. Nachdem der große Applaus abgeklungen ist, stellt CDU-Chef Friedrich Merz dem vollbesetzten Saal die Herausforderungen vor, die dringend bewältigt werden müssen. Nicht nur in Deutschland, auch in Europa und damit in der freiheitlichen Welt sind diese zahlreich und groß. Erst vor 4 Tagen hat sich der russische Angriffskrieg auf die Ukraine gejährt und die politischen Entwicklungen in den USA sind ungewiss. Vor diesem Hintergrund des Systemwettbewerbs und der geopolitischen Mächteverschiebung ist es dringend geboten, dass die Europäische Union weltpolitikfähig wird. Hinzu kommen neue Technologien, die den Alltag im hohen Tempo verändern und die zunehmend sichtbaren Folgen des Klimawandels. Damit erklärt sich schnell: Es ist höchste Zeit, mehr für Sicherheit zu tun, um auch in Zukunft noch in Freiheit leben zu können. Für Friedrich Merz ist es ein großes Privileg, in Freiheit leben zu dürfen: „Die Wahrheit ist doch: Auch für uns ist nicht mehr selbstverständlich, dass wir in Freiheit leben.“ Grundsätzlich CDU: Der Bevölkerung reinen Wein einschenken Die gute Nachricht: Mit der CDU wird mehr getan und die Erfolgsserie dieser Bundesrepublik kann um weitere Kapitel verlängert werden. Diese Chance führt zwangsläufig zur Frage, warum das nicht geschieht. Merz wirft einen Blick auf die Regierung der Ampel-Parteien: ein Flickenteppich von Einzelmaßnahmen, wechselseitig rot, grün und gelb. Im Ergebnis eine Opposition gegen sich selbst, die Verunsicherung und Unzufriedenheit nach oben schnellen lässt wie nie zuvor. Klarer Fall für den CDU-Chef „den Staubwedel rauszuholen und ganz grundsätzlich zu renovieren.“ Für ihn ist klar: „Wir werden mehr für unsere Freiheit tun müssen.“ Das geht nicht, wenn die Menschen sich aus verständlichem Frust an die AfD wenden. Merz spricht offen aus, was diese Partei verlässlich bietet: „Das ist der Abstieg für Deutschland nicht nur ökonomisch, sondern vor allem moralisch!“ Stattdessen „werden wir alles tun, um der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken“, so Merz. Die Handschrift der CDU Am Ende des Abends, nach Zuversicht weckenden Debatten wird klar, was es jetzt braucht, damit das Land ein sicherer erfolgreicher Industriestaat bleibt. Merz macht deutlich: „Wir denken Wirtschaftspolitik, Energiepolitik und Klimapolitik nicht getrennt, sondern als Einheit. Nur so kann der Klimawandel erfolgreich bewältigt werden. Nut so ist ein stabiler Sozialstaat weiterhin möglich. Denn die CDU hat nicht nur seit 1949 bereits mit dem Kinderfreibetrag die Handschrift des Sozialstaates, sie führt auch die Handschrift der Sozialen Marktwirtschaft. Merz ist sich sicher: „Wir können den Menschen etwas zumuten, wenn wir es gut begründen.“ Er zieht einen deutlichen Schluss: Wir unterscheiden uns im Grundsatz von dieser Regierung, weil wir den Menschen etwas zutrauen im Land. Unter großem Applaus führt er aus, was das für die ganze CDU bedeutet: „Dieses Land wird unter Wert regiert, wir können es besser und wir müssen zeigen, wie es besser geht." Friedrich Merz Mittlerweile ist jeder von seinem Sitz aufgestanden und der Applaus hat sich auf jubelndes Pfeifen gesteigert als Merz sich bei allen für diese „Sternstunde bedankt: „Wir beanspruchen wieder die Führung dieses Landes.“

Podcast mit Michel Friedman und Bernd Siggelkow

13. Folge von „Einfach mal machen“ Kennen Sie schon den Podcast „Einfach mal machen“ von und mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann? In seinem Podcast holt sich Linnemann spannende Gäste an den Tisch, die seinen Optimismus teilen. Es wird kein Blatt vor dem Mund genommen, beleuchtet werden alle Themen, die das Land derzeit bewegen. Die 13. Folge von „Einfach mal machen“ bringt zwei besondere Gäste vor die Mikrofone im Podcast-Studio von Carsten Linnemann. Bernd Siggelkow, Pastor und Gründer der Kinderstiftung „Die Arche“ und Michel Friedman, Jurist, Publizist und Philosoph. Diese Folge dreht sich um eine Gruppe, die eigentlich viel mehr in das Scheinwerferlicht gerückt werden müsste - die junge Generation. Vor allem: Kinder und Jugendliche aus finanziell schwierigen Verhältnissen. Bernd Siggelkow ist Pastor, geboren in Sankt Pauli. Als Kaufmann, Theologe und Pastor hat der 6-facher Vater „Die Arche“ gegründet, die mittlerweile bundesweit 7.000 Kinder versorgt. Er fragt: „Wir werden hier alle drei noch mal vielleicht in fünf Jahren sitzen und wir werden über uns über die Altersarmut von alleinerziehenden Müttern unterhalten. Wollen wir das?“ Michel Friedman, eine weitere beeindruckende Person, die sich nicht auf einen Lebensentwurf begrenzen lässt. Die Liste seiner veröffentlichten literarischen Werke ist vermutlich genauso lang wie die seiner beruflichen Performance: Talkmaster, Publiziert, Jurist, Philosoph, ehemaliger Politiker, Honorarprofessor für Immobilien und Medienrecht. Er tritt ein für eine zivilisierte Streitkultur: „Nach so vielen doch sehr aufgewühlten Zeiten, wo Dinge gesagt werden, untereinander, gegeneinander, miteinander, dass es immer mehr Menschen gibt, auch junge, die sich dann auch gerne nach einer Alternative zur zivilisierten Streitkultur sehnen. Und zivilisierte Streitkultur ist eine harte.“ Zwei Väter, zwei sehr meinungsstarke Profis, was beide eint? Ihre Schriftzeichen-Vorliebe. Michel Friedmann setzt gerne Fragezeichen, vor allem hinter das, was kaum jemand hinterfragt. Bernd Siggelkow ist eher der Typ Doppelpunkt. Nach einem Doppelpunkt folgen bekanntlich Taten, die dringend umgesetzt werden müssen. In der von ihm gegründeten Arche geschieht genau das, um Kindern einen lebenswerten Alltag, Hoffnung und Perspektiven zu schenken. Eine spannende Reise durch die Zu- und Missstände in Bildung, Demografie und Demokratie. Raus aus der Komfortzone der Work-Life-Balance geht es in den Dschungel der Debattenkultur. Was Sprache bewirken kann, sei es auf TikTok, in der Politik und auf der Straße? Einfach mal machen - Folge#13 findet Antworten. Fragen und Feedback gerne an . #cdu #grundsätzlichCDU Auf den Geschmack gekommen? Jetzt reinhören auf Spotify und Apple Podcasts Spotify | Apple | Zugang ohne Spotify/ Apple Hier können Sie sich das Video anschauen: Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: Artikel Folge 1: Grundsätzlich wird's jetzt auch im Podcast Artikel Folge 2: Probleme erkennen, benennen und lösen Artikel Folge 3: Neues aus dem Korridor des Sagbaren Artikel Folge 4: Weniger ist nicht mehr Artikel Folge 5: Einfach mal Sagen: starke Themen, starke Meinung. Artikel Folge 6: „Einfach mal machen“ in Cadenabbia: Ziele erreichen! Artikel Folge 7: Wie kommen wir wieder in den Modus ‚Einfach Machen‘? Artikel Folge 8: Wie viel Migration kann Deutschland stemmen? Artikel Folge 9: Wie machen wir Unternehmer zu den Rockstars von morgen? Artikel Folge 10: Gründergeist trifft wirtschaftlichen Erfolg Artikel Folge 11: Null Bock auf Politik? Artikel Folge 12: Acker oder Acryl? Fragen und Feedback gerne an:

Europa muss zu echter Stärke finden

2 Jahre russischer Ukraine-Krieg In Freiheit und Sicherheit leben, als Teil eines lebendigen und weltoffenen Europas. Dafür kämpft die Ukraine an diesem Wochenende seit zwei Jahren gegen den russischen Diktator Putin. Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hatte dieser seinen Vernichtungsapparat in Gang gesetzt und die Ukraine überfallen. Die aber wehrt sich weiter tapfer – und hat bisher ihre Freiheit und Unabhängigkeit bewahrt. Sie verdient dafür auch weiterhin unsere volle Unterstützung. Doch Europa muss aus der Aggression lernen. Die EU muss sich neu aufstellen, fester zusammenwachsen und zu einer echten „Verteidigungsunion“ werden. Ukraine bestmöglich unterstützen Die zwei Jahre Krieg und Zerstörung durch Russland haben deutlich gemacht: Putin schreckt vor keiner Gewalt zurück, um seine Ziele durchzusetzen. Das heißt: Man muss ihn aktiv stoppen. Dazu braucht es die bestmögliche Unterstützung – und Ausrüstung! – der Ukraine. CDU und CSU fordern schon lange, dass dazu moderne Kampfpanzer, Kampfflugzeuge und auch Taurus-Raketen gehören. Das ist nötig, damit die Ukraine die russischen Truppen besiegen kann. Doch der Bundeskanzler untersagt diese umfassende Lieferung. Er zaudert und zögert weiterhin. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hatte daher für die Union im Deutschen Bundestag noch einmal gefordert, Taurus-Raketen an die Ukraine zu liefern: „Die Ukraine erhält weiterhin nicht in vollem Umfang das Material, das sie dringend benötigt, um den russischen Angriffskrieg wirksam abzuwehren.“ Die Union hatte dazu einen Antrag eingebracht. Die Abgeordneten der Ampel haben diesen Antrag abgelehnt – wie zuvor jeden (!) Antrag von CDU und CSU. Deutschland und Europa neu aufstellen Die Ukraine kämpft seit zwei Jahren auch für unsere Freiheit. Denn Putin „führt einen Krieg gegen die Friedensordnung in Europa und gegen die Idee der freiheitlichen Demokratie“, schreiben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der deutsche Oppositionsführer Friedrich Merz in einem gemeinsamen Gastbeitrag in der FAZ. „Der Angriff auf die Ukraine war auch eine Kampfansage an die freie Welt und besonders an das freie Europa.“ Die EU ist ein Sicherheitsversprechen. Und das soll so bleiben. Doch Russland hat einen „Epochenbruch“ eingeleitet. Europa muss sich darauf einstellen, sich selbst zu verteidigen. Die Bundeswehr muss sich für den Kampf an Europas Grenzen rüsten. Und das so schnell wie möglich. Europa als Ganzes muss seine Verteidigungsfähigkeit stärken – militärisch und online. Für von der Leyen und Merz ist klar: „Wir werden einen höheren Preis für Sicherheit und Verteidigung, für Frieden und Freiheit in Europa zahlen müssen.“ Gemeinsame Europäische Verteidigung einrichten „Europa muss unverzüglich zu der Stärke finden, die wir brauchen, um einen Angriff Russlands auf weitere Länder abzuschrecken“, schreiben von der Leyen und Merz. Die Produktion von Material und Munition muss ausgebaut und beschleunigt werden. Die Rüstungsindustrie braucht „Planbarkeit und Verlässlichkeit“. Die Zusammenarbeit in der EU muss enger werden. Waffensysteme Made in EU können einen entscheidenden Vorteil bringen. Sie werden durch höhere Zahlen günstiger. Sie machen die Zusammenarbeit und den wechselseitigen Austausch im Krisenfall einfacher. Ursula von der Leyen möchte in der nächsten EU-Kommission auch eine Kommissarin oder einen Kommissar für Verteidigung einsetzen. Die zentrale Aufgabe: Abstimmung von Standardisierung, von gemeinsamen Fertigungen und von Beschaffungen. Hybride Abwehr stärken Neben die Kampfeinsätze tritt zunehmend ein Informationskrieg. Das ist eine weitere Lehre aus dem Krieg in der Ukraine. Sicherheit und Verteidigung muss man 2024 umfassender denken als je zuvor. Diktaturen versuchen über viele Medien – und vor allem auf den sozialen Netzwerken – über gezielte falsche Informationen die Demokratien zu schwächen. Fake News sollen Ängste schüren, die Menschen verunsichern und gesellschaftliche Konflikte anheizen. Russland hat diese Art der Kriegsführung weit vorangetrieben. Dagegen muss man in Europa aktiv vorgehen. Und auch das kostet viel Geld. Frankreich, Tschechien und Schweden lässt Facebook, X & Co bereits von staatlicher Seite beobachten. Fake News, Manipulationen und mehr sollen so aufgedeckt und verhindert werden. Von der Leyen und Merz plädieren: „Es sollte auch auf europäischer Ebene eine solche Agentur gegen verdeckte ausländische Desinformation geben.“ Reagieren auf eine Welt im Umbruch Die Welt ist im Umbruch. Für die Union ist angesichts des andauernden Krieges klar: Alles, was der Ukraine hilft, muss sie auch bekommen. Die EU ist und bleibt unser Zukunftsversprechen. „Aber ein souveränes Europa muss sich selbst verteidigen können und verteidigen wollen.“ Dafür braucht es eine neue, eine geplante und organisierte Sicherheitspolitik in Europa. Dafür braucht es „eine echte Verteidigungsunion“. Den Gastbeitrag von Ursula von der Leyen und Friedrich Merz lesen Sie als „Fremde Federn“ in der FAZ.
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