Eine gute Beteiligung, offene Gespräche und auch deutliche Kritik: Beim CDU-vor-Ort-Termin im Spellbrink nutzten zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner die Gelegenheit, ihre Anliegen und Ideen unmittelbar mit den Vertreterinnen und Vertretern der CDU zu diskutieren.
Ein Schwerpunkt des Abends war die Verkehrssituation im Spellbrink. Obwohl es sich um einen verkehrsberuhigten Bereich handelt, berichteten Anwohnerinnen und Anwohner von regelmäßig zu hohen Geschwindigkeiten. Dabei wurde auch deutlich kritisiert, dass entsprechende Hinweise bereits in der Vergangenheit an die Gemeindeverwaltung herangetragen worden seien, bislang jedoch ohne eine aus Sicht der Betroffenen zufriedenstellende Lösung. Die CDU wird das Thema deshalb noch einmal aufgreifen und sich dafür einsetzen, gemeinsam mit der Nachbarschaft mögliche Maßnahmen zur weiteren Verkehrsberuhigung zu prüfen.
Für einen besonderen Moment sorgte eine zwölfjährige Anwohnerin, die sich engagiert in die Diskussion über die Spielplatzsituation einbrachte. Im Zuge der damaligen Spielplatzreform war ein Spielplatz im Bereich Spellbrink aufgegeben und stattdessen der Spielplatz an der Grundschule aufgewertet worden. Durch die Nutzung im Rahmen der Ganztagsschule steht dieser Kindern aus der Nachbarschaft tagsüber allerdings nur eingeschränkt zur Verfügung.
Die junge Anwohnerin beließ es nicht bei der Kritik, sondern brachte direkt einen eigenen Vorschlag ein: Der wenig genutzte Bolzplatz am Prozessionsweg / Ecke Görsmannstraße könnte aus ihrer Sicht ein möglicher Standort für einen neuen Spielplatz sein, der Angebote für jüngere und ältere Kinder miteinander verbindet.
Besonders erfreulich: Sie kann sich sehr gut vorstellen, gemeinsam mit weiteren Kindern selbst an der Entwicklung eines solchen Spielplatzes mitzuwirken. Die CDU möchte diese Idee weiterverfolgen und sich dafür einsetzen, Kinder frühzeitig in mögliche Planungen einzubeziehen.
Ein dritter Hinweis betraf die Wassertretstelle in unmittelbarer Nachbarschaft des Bolzplatzes. Dort wurde auf Verschmutzungen sowie rutschige Stellen hingewiesen. Auch dieses Anliegen soll kurzfristig an die zuständigen Stellen herangetragen werden.
Der Abend hat einmal mehr gezeigt, welchen Wert der direkte Austausch vor Ort hat: Probleme werden konkret benannt, unterschiedliche Sichtweisen diskutiert – und manchmal entstehen dabei ganz neue Ideen.
Für uns ist deshalb klar: Zuhören ist der Anfang. Entscheidend ist, anschließend an den Themen dranzubleiben.

Nächster Termin:
Donnerstag, 20. August 2026, um 19.00 Uhr
Kreisverkehr Edith-Stein-Straße/Astrid-Lindgren-Straße in Altenhagen
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommt vorbei, sprecht mit uns und bringt eure Anliegen und Ideen ein. Wir freuen uns auf offene Gespräche und einen konstruktiven Austausch. Denn gute Kommunalpolitik beginnt mit dem Zuhören und zeigt sich im konkreten Handeln!
